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Sicherer, schöner, orangener: Vorhalle und Fassbier im neuen Gewand

Von Mai bis Oktober haben wir die Vorhalle komplett neu gestaltet, unser Fassbier mit einem neuen Tresen ausgestattet und beim Brandschutz noch einmal nachgelegt.

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Wer in den letzten Monaten bei uns vorbeigeschaut hat, hat vor allem eins gesehen: Baustelle. Von Mai bis Oktober haben wir die Vorhalle komplett neu gestaltet, unser Fassbier mit einem neuen Tresen ausgestattet und beim Brandschutz noch einmal nachgelegt. Und das Besondere daran ist, dass fast alles davon unser Team selbst gemacht hat.

Sicher war es schon, jetzt ist es noch sicherer

Unser Haus war schon immer gut aufgestellt. Viele Neuerungen, etwa zusätzliche, feste Notleuchten, sind bereits bei den letzten Umbauten dazugekommen. Diesmal haben wir trotzdem noch einmal nachgelegt. Die Türen in der Vorhalle haben jetzt automatische Türschließer, die mit Wärmemeldern gekoppelt sind. Wärme statt Rauch hat einen guten Grund, denn so lösen sie nicht bei jedem Schwall Disconebel aus. Zusätzlich gibt es Taster, mit denen sich die Türen auf Knopfdruck schließen lassen. Zwei Lagertüren haben wir gegen neue Modelle nach aktueller Zertifizierung getauscht. Bei den Türarbeiten hat uns die Firma IVS Industrietore & Verladetechnik aus Wendelstein unterstützt und ist uns mit ihrem Angebot ordentlich entgegengekommen.

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Die Vorhalle: vom Rohbau zum Hingucker

Parallel haben wir die Vorhalle komplett leergeräumt. Alle alten Leuchten kamen ab, Leitungen für die neuen Wandlichter wurden verlegt und Schlitze wieder geschlossen. Dann haben wir jede Delle, jeden Riss und jede Macke in den Wänden verspachtelt und verputzt. Erst danach ging es ans Streichen,. Im Juli haben wir alle Türen & Heizkörper in mehreren Durchgängen in Anthrazitgrau gestrichen, damit am Ende alles stimmig zusammenpasst. Danach installierten wir das neue Lichtkonzept mit Wandspots, Lichtschienen und Multicolor-Strahler, statt der alten Traversenbeleuchtung. Zum Schluss folgte der Feinschliff mit neu verklebten Sockelleisten, Fliesen und frischen Silikonfugen. Ende August war die Vorhalle so weit, dass wir dort wieder kleinere Veranstaltungen feiern konnten.

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Das Fassbier: 4,50 Meter Handarbeit

Statt einer wohlverdienten Sommerpause stand im August dann unser Fassbier im Mittelpunkt. Den alten Tresenvorbau, der uns jahrzehntelang begleitet hat, haben wir abgebaut. Der Arbeitsbereich dahinter mit Spülen und Waschtischen ist geblieben, wurde aber an einigen Stellen optimiert, damit hinter der Bar mehr Platz ist. Den neuen Tresen haben wir aus Porenbeton selbst aufgemauert, grundiert und hinten verputzt. Vorne haben wir ihn Riemchen für Riemchen mit Ziegeloptik beklebt, an drei bis vier langen Abenden und mit einer ordentlichen Portion Geduld. Herausgekommen ist eine durchgehende Bar mit 4,50 Metern Länge.

Im September wurde es dann noch einmal richtig sportlich, denn bis zur FSK Orange sollte alles fertig sein. Neue Leitungen und neues Licht kamen an den Tresen. Der Unterverteiler wurde komplett erneuert und mit SmartHome-technik ausgestattet. Alubleche hinter dem Tresen schützen jetzt die Wand. Die massive Tresenplatte kommt von der Holzwerkstatt Renato hier bei uns in Sieglitzhof, der uns außerordentlich Unterstützt hat. Als letzter Schritt folgt noch ein Molton-Vorhangsystem. Damit können wir den Bereich je nach Veranstaltung öffnen oder abtrennen.

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Warum wir das alles selbst machen

Mauern, Verputzen, Fugen, Silikon, Streichen und Elektrik: Bis auf die Türen und die Tresenplatte ist alles in Eigenleistung entstanden. Das ist kein Hobby, sondern eine Notwendigkeit. Wegen der angespannten Haushaltslage der Stadt sind Zuschüsse, wie es sie früher gab, inzwischen Mangelware. Eine Firma für den kompletten Umbau zu beauftragen, könnten wir uns schlicht nicht leisten. Also packen wir selbst an. In der heißen Phase haben mehrere aus unserem Team zwei Monate lang rund 40 Stunden pro Woche auf der Baustelle verbracht, ehrenamtlich und neben Job, Ausbildung oder Studium. Allein in dieser Zeit kamen so weit über 1000 Arbeitsstunden zusammen. Dazu kamen viele weitere, die immer wieder vorbeigeschaut und mit angepackt haben. Danke an alle, die dabei waren, an die Firma IVS und an unseren Schreiner Renato!

Projekte wie dieses sind nur möglich, weil uns Menschen den Rücken stärken. Wenn ihr den Jugendclub Orange unterstützen wollt, ist eine Fördermitgliedschaft der einfachste Weg. Damit helft ihr direkt dabei, dass unser Haus auch in Zukunft ein Ort für junge Kultur in Erlangen bleibt. JETZT FÖRDERMITGLIED WERDEN!

Bestanden!

Seine Feuertaufe hat der neue Tresen am 17. Oktober bei unserer Herbst-FSK Orange bekommen. Es war mal wieder volles Haus, und der Tresen hat den Härtetest mit Bravour bestanden.

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