Auch 2021 hat uns die Pandemie fest im Griff gehabt, mit ständig wechselnden Regeln, die eine langfristige Planung fast unmöglich gemacht haben. Trotzdem war es kein verlorenes Jahr. Schon im Januar haben wir unsere erste Mitgliederversammlung als Online-Meeting abgehalten, damit wirklich alle teilnehmen können, ganz unabhängig von Inzidenzen und Kontaktbeschränkungen. Dieses Format ist geblieben, weil es sich einfach bewährt hat. Mit der Technik aus der Förderung des Vorjahres haben wir uns vertraut gemacht und nebenbei auch ein kleines Herzensprojekt abgeschlossen: neue Team-T-Shirts, die seither alle Mitglieder tragen können.
Der Biergarten als erster Schritt zurück
Als die Zahlen im Sommer kurz nach unten gingen, haben wir ein umfangreiches Hygienekonzept ausgearbeitet, um überhaupt wieder etwas anbieten zu können. Am 26. Juni haben wir dann mit dem "Orange Biergarten" im Außenbereich losgelegt, einfach gegrillt, Musik gehört und den Jugendlichen nach Monaten wieder einen Ort zum Treffen gegeben. Während draußen gefeiert wurde, ist drinnen fleißig gearbeitet worden: Die Disco wurde komplett neu gestrichen und mit einer neuen Anlage von KS Audio ausgestattet. Seitdem lässt sich der Raum flexibel für DJ-Abende genauso nutzen wie für kleinere Konzerte oder Präsentationen.

Im Oktober konnten wir dann endlich auch wieder drinnen feiern. Bei der "Euphoria Party" am 9. Oktober hat man den Jugendlichen richtig angemerkt, wie sehr ihnen das gemeinsame Weggehen gefehlt hat. Zwei Wochen später ist die "Houseparty" gefolgt, die an den Christopher Street Day angeknüpft hat, und zum Jahresende durften wir die FSK Orange unter 2G-Plus- Bedingungen durchführen. Zwei weitere geplante Termine mussten wir wegen der Infektionsschutzverordnung leider absagen. Zum Trost gab es an Silvester wieder unseren Livestream, dieses Mal mit über fünf DJs.
